Die Urbane Liga ist das Bündnis aufstrebender Stadtmacher von morgen!

Die Urbane Liga ist ein Bündnis junger Stadtmacher, die sich aktiv in die Gestaltung ihrer Städte mit einbringen möchten.

Sie ist in der höchsten Instanz der Stadtentwicklungspolitik beim Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat angesiedelt.

Als Projektschmiede, Ideenlabor und Netzwerkplattform zielt die Urbane Liga darauf ab, das Wirken junger Erwachsener in Deutschland zu stärken, indem sie ihre Mitsprache im öffentlichen Diskurs fördert, gemeinsame Stadtvisionen entwickelt und Handlungsmöglichkeiten erweitert.

Im Fokus steht der Do-It-Yourself Ansatz als Beitrag zur eigenständigen Mit-Gestaltung.
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Die Urbane Liga bildet sich alle zwei Jahre neu. Der Jahrgang 2018/19 besteht aus 27 Stadtmachern und Projektteams, die sich zwei mal pro Jahr in Berlin treffen, um in Denklaboren relevante Fragestellungen zu bearbeiten.

Denklabor #1: Auftakt

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Vom 09. Juni bis 11. Juni 2019 fand die Auftaktveranstaltung der Urbanen Liga im CRCLR House in Berlin-Neukölln statt.

Ziel des ersten Denklabors war es, gemeinsam mit den 30 Ligistinnen und Ligisten die Themen der kommenden drei Arbeitstreffen festzulegen und Staatssekretär Gunther Adler im Bundesministerium des Inneren für Bau und Heimat vorzustellen. Ein ganzes Wochenende lang wurde dazu an möglichen Kernthemen und Fragestellungen gefeilt, diskutiert und sich beratschlagt. Der Termin mit Gunther Adler fand am darauffolgenden Montag statt.

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Denklabor #2: Mitwirkung und Mitgestaltung

Das zweite Denklabor der Urbanen Liga fand vom 17. bis zum 19. November 2018 im Haus der Statistik in Berlin-Mitte statt. Es widmete sich dem Thema “Mitwirkung und Mitgestaltung” und baute auf den Ergebnissen und Fragestellungen der Auftaktveranstaltung (Juni 2018, CRCLR House, Berlin) und der durchgeführten Diskussionsarena auf dem 12. Bundeskongress der Nationalen Stadtentwicklungspolitik (September 2018, Frankfurt am Main) auf. Das Thema wurde von der Urbanen Liga selbst als zweites Laborthema gewählt. Die Begrifflichkeiten “Mitwirkung und Mitgestaltung” grenzen sich dabei bewusst von Begriffen wie Partizipation oder Teilhabe ab und lenken so den inhaltlichen Fokus auf Selbstwirksamkeit und koproduktive Ansätze.

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Auf Einladung von Staatssekretär Gunter Adler war die Urbane Liga auf dem 12. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik mit einer Diskussionsveranstaltung und einer Ausstellung vom 17. bis 19. September 2018 in Frankfurt am Main vertreten.

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  • UL@NSP stadtstattstrand/duygu atceken

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#NSP18

Beim 12. Bundeskongress der Nationalen Stadtentwicklungspolitik wurden die Ergebnisse aus dem vergangenen Denklabor in einer Projektausstellung und im Rahmen einer Konferenz reflektiert. In Diskussionsrunden mit drei kommunalen Vertretern Cord Soehlke (Baubürgermeister der Universitätsstadt Tübingen), Dr. Heike Kaster-Meurer (Oberbürgermeisterin der Stadt Bad Kreuznach) und Thomas Pieper (Sachgebietsleiter Stadterneuerung Dresden) standen folgende Fragestellungen im Fokus: Wie kann das Mitwirken junger Menschen im eigenen Lebensumfeld gestärkt und bürokratische Hürden abgebaut werden? Wie können neue Zugänge zu ungenutzten Flächen und Räumen geschaffen werden? Wie kann das Baurecht gemeinwohl-orientierte bzw. temporäre Nutzungen fördern?

Im Anschluss eröffnete Staatssekretär Gunther Adler die Projektausstellung der Urbanen Liga mit einem gemeinsamen Rundgang.

Eine Dokumentation gibt es hier zum Download.

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27 junge Stadtmacher zwischen 17 und 27 Jahren bilden den Jahrgang 2018/19

Amelie Rösel & Felix Graßhoff

Wie gewinnt man politischen Einfluss um temporäre Nutzungen zu verstetigen?

Artur Meier & Otto Kronschwitz

Wie erreichen wir junge Menschen für Beteiligungsformate?

Christiana Weiss

Wie kann unter aktiver Beteiligung von Stadt, Eigentümern und Nutzern experimenteller Wohnraum in temporärem Leerstand ermöglicht werden?

Christoph Mörsch

Fachbeirat für integrierte Stadtentwicklung, Bad Münstereifel
Wie kann man mehr junge Menschen dazu motivieren sich in der Politik zu beteiligen und die Zukunft mit zu gestalten?

 

Clemens Weise & Silvan Hagenbrock

Wie kann der Blick für das Schöne im Alltäglichen geschärft, das (unsichtbare) konflikthafte im Stadtraum aufgezeigt und zur Auseinandersetzung mit Stadt angeregt werden?

Cosima Schugmann

Wie können Bürger, Verwaltung, urbane Akteure und Unternehmen ihre Stadt gemeinsam gestalten, um eine Vielfalt an Lebensentwürfen, Begegnungen, Angeboten und Lebendigkeit zu etablieren?

Franziska Ortgies

Wie kann eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe zwischen Projekten und Verwaltung und auch Politik funktionieren?

Fridolin Pflüger & Philipp Sohr

Konglomerat e.V. / #Rosenwerk, Dresden
Wo kann die Stadt von morgen noch gemeinsam gestaltet werden, wenn die Räume zum ausprobieren innovativer Ideen zunehmend verschwinden?

Gregor Kuhlmann & David Morsi

Wie können wir in dicht besiedelten Großstädten mit hohen Mietpreisen Inseln zum freien Experimentieren schaffen?

Henrik Vervoorts

Wie sieht eine städtebauliche Utopie für eine flexible und adaptive Stadt aus?

Jakob Wirth

Wie lassen sich in einer Stadt Freiräume für Experimente und Kultur garantieren?

Jashanica Ardit

Wie lassen sich Lösungen für unkonventionelle Anfragen bei der Verwaltung finden. Wie kann eine Stadtverwaltug auch auf unkonventionelle Anfragen proaktiv reagieren?

Julia Klink

Wie kann Ernährung als Instrument für Stadtentwicklung in den Fokus gerückt werden, sodass ungenutzte Flächen und städtische Ressourcen das Potential erlangen, zum Zwecke der Versorgung in partizipativen Verfahren neu gedacht, organisiert und genutzt werden?

Juliane Rohrbacher

Wie geht eine jugendgerechte Stadt mit Leerstand um?

Kai Nitsche

Wie lassen sich städtische Freiflächen für Jugendliche zurückgewinnen? Wie schafft man konservative Denkstrukturen ab, regt zu Kreationismus an und nutzt Räume “besser”? Wie kann aus Esslingen bei Stuttgart, Stuttgart bei Esslingen werden?

Kristin Lazarova

Wie lassen sich vereinfachte Sondernutzungserlaubnisse für gemeinwohlorientierte und temporäre Stadtraumnutzungen erzeugen?

Leila Unland

Wie können Mehrfachnutzungen für zwischengenutzte Flächen so organisiert und gefördert werden, dass antizyklisch vielfältige Nutzungen stattfinden können?

Lena Maaß

Wie könnte ein Flächenkataster für Berlin aussehen, das zivilgesellschaftlichen Gruppen die Möglichkeit zu Zugängen gibt?

Linda Heldt

Stadtpioniere, Herne
Wie schaffen wir es (junge) Leute ihren Lebensraum aktiv mitgestalten zu lassen und die Stadt als Identifikationsraum wahrzunehmen?

Magdalena Jackstadt & Marlitt Hupke

Wie lassen sich strategische Allianzen mit der Stadt bilden?

Maria Camilla Ruiz Lora

Was heißt eigentlich "eine Kultur der Beteiligung?"

Martin Naundorf

Wie kann man mit Hilfe von Kunst und Kultur neue Perspektiven für schrumpfende Städte schaffen?

Mascha Fehse

Wie schaffen wir es (junge) Leute ihren Lebensraum aktiv mitgestalten zu lassen und die Stadt als Identifikationsraum wahrzunehmen?

Mona Gennies

Wie lassen sich gemeinwohlorientierte Immobilien bestmöglich unterstützen?

Sophie Thurner

Wie schafft man offene Räume für Nachbarschaften?

Svea Saatkamp

TU Dortmund
Welche Strategien zur Umwidmung, Reaktivierung und Umnutzung von Flächen und Immobilien gibt es?

Ture Claußen

Wie lassen sich neue Formen des Arbeitens und Wirtschaftens hand in Hand mit der Stadtverwaltung etablieren?

 
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Kontakt

Die Urbane Liga ist ein Projekt des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat. Sie ist aus dem Jugendforum Stadtentwicklung entstanden. Ziel des Projekts ist, einen Möglichkeitsraum für junge Menschen zu schaffen, die über ihre Städte diskutieren und diese aktiv mitgestalten möchten. Das Projekt wird unterstützt durch das Büro stadtstattstrand – Kreativer Umgang mit urbanem Raum und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).

Bei Fragen, Ideen oder Anregungen wende Dich an:
kontakt@urbane-liga.de
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